Sometimes people in Luanda shine! About landmines, disability and creatvity in urban landscapes.

Meldung vom 12.02.2015 in der Kategorie Events

Eine Bewegt-Bild-Ausstellung vom 9. – 16. März 2015

Toni-Areal, Aktionsraum 5.K06, Pfingstweidstrasse 96 , 8031 Zürich
täglich 12.00h-19.00h

Vernissage
Montag, 9. März, 17.00h

«Sometimes people in Luanda shine!» ist eine Bewegt-Bild-Ausstellung, die multimedial in Bewegung gerät – eine visuelle Spurensuche in einer der teuersten Städte der Welt – Luanda in Angola. Die Ausstellung widmet sich den Bewohnerinnen und zeigt im Schwerpunkt Alltagswelten von Behinderten, die unter anderem auf Grund der zahlreichen Opfern von Tretminen, die im fast dreissigjährigen Bürgerkrieg in Angola exzessiv eingesetzt wurden, sehr präsent sind. Portraitiert werden eine nominierte Miss Landmine, ein subversiver Designer, behinderte und nicht behinderte Kuduristas, Musiker, Tänzer und Handwerker mit ungeklärten Krankheitsbildern sowie Kriegsveteranen. Unbeweglichkeit trifft auf rasanten urbanen Wachstum, Statik auf Dynamik. Momentaufnahmen werden lebendig. Was sich im ersten Augenblick als leblose Portrait- und Stadtfotographie präsentiert, beginnt zu pochen, zu atmen, zu zwinkern, zu rotieren und zu tanzen. Eine Wechselausstellung, die ihren Startpunkt in der Zürcher Hochschule der Künste findet.

Podiumsdiskussion
Mittwoch , 11. März., 18.00h
«Slum Design? – Welchen Beitrag kann Design in Schwellenländern leisten?»

Auf Basis der Ausstellung «Sometimes people in Luanda shine!» gehen Experten und Expertinnen aus den Bereichen Design, Entwicklungshilfe und Ethnographie der Frage nach, wie Social Design in soziale Situationen intervenieren könnte und sollte.

Aktualisiert am: 12. Februar 2015