Editing History

Editing History – Die Fiktion des Faktischen

Projekttyp: Masterarbeit 2011
Studentin: Angelina Köpplin
Mentoring: Kurt Eckert, Prof. Alex Hanimann, Sereina Rothenberger, Sarah Owens
Field of Excellence: Kommunikation | Editorial Design
Webseite: www.akoepplin.de

Wie kann eine Geschichte in ihrer medialen Vielfalt editorisch erfasst und dargestellt werden?

How can a story in all its media diversity be editorially captured and presented?

Die Masterarbeit «Editing History» befasst sich mit der Darstellung von Geschichte. Fokus der Arbeit ist die Konzeption und Gestaltung einer Publikation, in der die Geschichte der Russlanddeutschen dargestellt wird. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Hypothese, dass wir die Vergangenheit nicht darstellen können – wir waren nicht dabei. Jede historische Darstellung ist fiktional.

Unter Berücksichtigung dieser Grundgedanken wurde die Geschichte der Russlanddeutschen nach vorangegangenen Materialrecherchen und mittels qualitativer Inhaltsanalysen und experimenteller Ansätze bearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Aufarbeitung und Transformation der im Laufe der Recherche zusammengetragenen Zeitzeugnisse und Erkenntnisse.

Das Ergebnis zeigt sich in einer vierteiligen Publikation mit den Titeln: Auswanderung, Repression, Deportation und Immigration. Auf ca. 700 Seiten kommen historische Stoffe einer Zeitspanne von 250 Jahren mittels Schrift und Bild zur Darstellung.

Aktualisiert am: 19. Juli 2011