Visualisierung der persönlichen kognitiven Stadtkarte

Visualisierung der persönlichen kognitiven Stadtkarte

Projekttyp: Masterarbeit 2012
Studentin: Lisa Marlen Austmann
Field of Excellence: Kommunikation | Editorial Design
Email: lisa.austmann@gmx.de

Inwiefern lässt sich die persönliche Wahrnehmung der Stadt Zürich mit kartografischen Mitteln erfassen?

To what extent can the personal perception of the city of Zurich be recorded cartographically?

Je nachdem, wie, warum oder wie lange man sich in einer Stadt aufhält, prägt sich unsere persönliche Stadtwahrnehmung vor allem durch die alltäglichen Bewegungen und Erfahrungen im urbanen Raum. Vor dem Hintergrund konventioneller Stadtpläne bilden sich dabei grundlegende Orientierungsmuster heraus, die durch persönliche Erfahrungen und Wahrnehmungen überprägt werden: Gewisse Distanzen fühlen sich viel länger oder kürzer an, als der Massstab es angibt. Es gibt Viertel, die uns bis in kleinste Details bekannt sind. Andere sind, obwohl sie gleich um die Ecke liegen, auf unserer persönlichen «mentalen» Karte kaum präsent. Das Projekt hinterfragt, inwiefern die Stadtkarte – in Darstellung und Massstab – mit der persönlichen Karte übereinstimmt und entwickelt Ansätze zur kartografischen Erfassung individueller Orientierungskriterien. Die Arbeit fokussiert auf eine Transformation der Zürcher Karte hin zu einer Darstellung des mentalen Stadtbildes.

Dank: Sereina Rothenberger, Matthias Michel, Sarah Owens, Kurt Eckert & Prof. Alex Hanimann.

Aktualisiert am: 15. Juni 2012