pendlis

pendlis – Spielerischer Zugang zu Mitpendlern mit mobilen sozialen Medien

Projekttyp: Masterarbeit 2012
Student: Armin Egli
Field of Excellence: Interaktion | Interaction Design
Email: armin.egli@denknetz.info

Wie können Kommunikationshemmnisse zwischen Pendlern im Zug mit mobilen sozialen Medien überbrückt werden, um so das Interesse an- und den Austausch untereinander zu fördern?

How can communication barriers between train commuters be overcome with mobile social media in order to promote interest and exchange with each other?

Die Schweiz pendelt. Wir bewegen uns tagtäglich in grossen Menschenmassen des öffentlichen Verkehrs, haben aber nur Kontakt zu ganz wenigen. Was wäre, wenn wir auch Zugang zum grossen Teil hätten?

Diese Arbeit untersucht, warum Pendler im Zug kaum untereinander kommunizieren und wählt eine mobile Smartphone-Applikation als Variante für einen möglichen Zugang zu Mitreisenden. Mit Methoden der teilnehmenden Beobachtung, Interviews und einem Experiment im Zug werden Kommunikationshemmer identifiziert und gezeigt, dass durchaus ein Interesse an Mitpendlern vorhanden ist, jedoch die Überanwesenheit im Zug sowie die Befürchtung der Exponierung einer Interaktion entgegenwirken. Ergebnis der Arbeit ist ein Prototyp einer App, mit der Pendler in einer neuen sozialen Wirklichkeit unter Verwendung expressiver Elemente ihre Identität anonymisieren können. So lassen sich Mitfahrende spielerisch entdecken und die Vertrautheit erhöhen.

Dank: alle Probanden der Interviews und Experimente.

Aktualisiert am: 18. Juni 2012