Semiotisches Profiling

Semiotisches Profiling – von Insights zum semiotisch optimierten Designraum.
Projekttyp: Masterarbeit 2013
Student: Werner Untch
Field of Excellence: Produkt
werneruntch@gmail.com

Wie können Denkweisen aus der Semiotik den Designer oder Design-Manager in der gestalterischen Entscheidungsfindung unterstützen?

How can semiotic thinking support the designer or design-manager in creative decision-making?

In einem Markt, in dem eine Differenzierung von Produkten immer schwieriger wird, bietet die Semiotik (Zeichenforschung) Designern und Design Managern die Möglichkeit, Design auf der Ebene der Zeichen und der Bedeutung systematisch zu optimieren. Das semiotische Profiling erfasst den Kontext der Zielgruppen und Märkte in mehreren Stufen (Meta, Marke, Zielgruppe, Objekt) und verarbeitet diese Insights in einem Entscheidungstool, das über ein System von Karten die Möglichkeiten von Design aufzeigt und prozesshaft durch die Entscheidungsfindung führt. Daraus ergeben sich Ideen, Denkanstöße und Design-Leitlinien, die durch das Vokabular aus der Semiotik konkret, präzise und interdisziplinär kommunizierbar sind. Im Gespräch mit Experten aus dem Industrial Design, Design Management und Marketing zeigte sich, dass das semiotische Profiling einen wertvollen Beitrag leisten kann, die Transformation von Insights zur Form gelingen zu lassen.

Mentoren: Herbert Pauser, Benjamin Hohl, Cyril Kennel.

Aktualisiert am: 25. Juli 2013