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Studierende erwecken lange ausgestorbene Ammoniten erneut zum Leben

Vor rund 160 Millionen Jahren erstreckte sich ein Meer über das Gebiet des Jurapark Aargau. Noch heute sind die Spuren als Versteinerungen aus der Jurazeit sichtbar.

Studierende der Fachrichtung Knowledge Visualization besuchten den Jura Park Aargau und entwickelten in Gruppen Konzepte zu kurzen Erklär-Animationsfilmen, um die Urzeittiere wieder zum Leben zu erwecken und Wissen an die breite Öffentlichkeit zu tragen. Eine Jury aus sieben Experten beurteilte die Projekte. Am meisten überzeugte sie das Konzept «Ewige Liebe». Gioia Loretz und Gabriela Gehrer erzählen darin die Geschichte zweier sich liebenden Ammoniten. Diese kamen im Jurameer aufgrund eines Unwetters um und wurden sedimentiert. Mit bewegten Infografiken erklären sie Verortung, Zeitdimension, Plattenverschiebung und Sedimentierung.

Das Gewinnerprojekt wird bis im Sommer 2019 umgesetzt und an einer Vernissage im Jurapark Aargau der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist damit Teil der nationalen Kampagne «Kleine Weltwunder», die vom Bundesamt für Umwelt in Auftrag gegeben wurde und das Ziel verfolgt, die natürliche und kulturelle Vielfalt der Schweizer Pärke in den Fokus zu rücken. 

Kleine Weltwunder im Jurapark Aargau