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Geförderte Projekte im Junior Research in Design Programm 2023

Im Rahmen des Programms Junior Research in Design werden im Zeitraum von August bis Dezember 2023 fünf Projekte von jungen Forscherinnen und Forschern gefördert. Die Anschubfinanzierung bietet die Möglichkeit, eigene Forschungsvorhaben zu realisieren und wird durch individuelle Mentorate begleitet. Insgesamt wurden im Jahr 2023 zehn Projekte eingereicht, die einen thematischen Bezug zu den Themenclustern «Health Design», «Global Design» und «Ecology & Sustainability Design» aufweisen.

Folgende Projekte werden gefördert:

«Modellierung von Naturgefahren»
Elena Kaeser (Knowledge Visualization, Ecology & Sustainability Design)

Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema der Naturgefahren. In enger Kooperation mit Forschenden des SLF (Institut für Schnee- und Lawinenforschung Schweiz) werden gestalterische und vermittelnde Lösungen gesucht, die eine bewusstseinsschärfende Gefahrenkommunikation ermöglichen. Dabei lautet die Hauptfrage: Welche Tools, Konzepte und Inszenierungen einer didaktisch-interaktiven Umsetzung sind zielführend?

«Ecologies of Matter»
Carolina Márquez Bernard (Visual Communication / Design Theory, Ecology & Sustainability Design)
«Ecologies of Matter» ist die Fortsetzung von Carolina Márquez Bernards Masterarbeit «Speaking Bread. Relationships beyond Materiality», in der sie neue Perspektiven auf die moderne Stellung des Menschen in der natürlichen Welt einführen wird. Zu diesem Zweck untersucht sie den Beitrag von Tradition und kulturellem Erbe bei der Gestaltung zukünftiger nachhaltiger Umgebungen; und sie schlägt Handwerkskunst als Medium zur Überwindung der Grenzen und Unterschiede zwischen den Arten vor, indem sie sich entscheidet, sich mit der Umwelt zu verbinden und materielle Möglichkeiten durch Design zu erkunden.

«Creolization of Design – Mas’ as an example of Transmodernism» (PhD Proposal)
Cherry-Ann Morgan (Design Theory, Global Design) 

In der Designgeschichte und -anthropologie wurden nicht-westlicher Wissensformen und Designtraditionen bislang kaum berücksichtigt. Das Dissertationsvorhaben «Creolization of Design. Mas’ as an example of Transmodernism» untersucht die Geschichte und gegenwärtigen Bedingungen transkultureller Designpraktiken in der Karibik und ihrer Diaspora. Ausgangspunkt dafür ist die postkoloniale «Aisthesis» des Karnevals, die sinnbildlich für die kulturelle Kreolisierung von modernen visuellen Kulturen steht. Ziel ist es, einen Projektantrag beim SNF einzureichen.

«Designing for More than Human Futures – Integrating More than Human Approaches into Design Education through a Toolset for Educators»
Juliana Schneider (Trends & Identity, Ecology & Sustainability Design)

Die Methode «Designing for More than Human Futures» konzentriert sich auf die Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Natur und Technologie und zielt darauf ab, Veränderungen zu initiieren und neue Designstrategien zu identifizieren. Wie können Nachhaltigkeit, Ethik und Inklusion in Designprozessen erreicht werden? Ausgehend von dieser Frage entwickelt das Projekt einen Prototyp für ein Human-Centered Design Toolkit, das Pädagogen in Workshops und Seminaren einsetzen können, um Studierenden oder Designer:innen die Anwendung dieser Methode zu ermöglichen.

«VRpsyched»
Sacha Schwarz (Cast/Audiovisual Media, Health Design)

«VRpsyched» ist eine interaktive VR-Dokumentation über psychedelische Therapien. Ziel ist es, diese bewusstseinsverändernden Erfahrungen so immersiv und verständlich wie möglich für Menschen ohne psychedelische Erfahrungen zu machen. Darüber hinaus soll der Film einen Beitrag zum laufenden Diskurs über die Rolle leisten, die veränderte Bewusstseinszustände in der heutigen Gesellschaft und für psychische Therapien haben könnten.

Kick-off Meeting mit den Nachwuchsforschenden.
Kick-off Meeting mit den Nachwuchsforschenden.